Farben und Lacke

Lange Zeit war ich sehr unschlüssig, welche Art der Lackierung ich wähle. Hierbei stellten sich mir hauptsächlich folgende Fragen:

  • Wasser- oder Lösungsmittelbasis?
  • Auftrag mit Pinsel oder im Spritzverfahren?
  • Airbrush-pistole oder Sprühdose?
  • … und vor Allem die Frage der Farbgebung insgesamt!

Da ich begeisterter Anhänger von Vallejo-Farben bin, mit denen ich Miniaturmodelle bemale (siehe auch tabletopart.info) und diese auf einer geruchsneutralen Wasserbasis hergestellt sind, war die diesbezügliche Entscheidung schnell gefallen. Der Gedanke an frühere Modellbauversuche und der damit verbundene klassische Geruch der runden Revell-Pöttchen hat dann sein Übriges bewirkt. Geplant ist also eine Lackierung mit Revell Aqua Color. Kleinteile und Co werden mit dem Pinsel lackiert. Rumpf und Aufbauten, die eine deutlich größere Fläche aufweisen werden gespritzt. Ich erhoffe mir davon einen deutlich saubereren Farbauftrag, als ich ihn mit dem Pinsel erzielen könnte. Erstaunlicherweise habe ich nach etlichen Preisvergleichen und ein wenig Kopfrechnen einsehen müssen, dass kein gravierender Kostenunterschied zwischen der Anschaffung eines „einfachen“ Airbrushsystems inklusive Farbe und der Anschaffung von qualitativ hochwertigen Lacken aus der Sprühdose besteht. Nachhaltiger ist in diesem Fall definitiv Airbrush!

Rettungsboot mit Basislackierung
Rettungsboot mit Basislackierung

Die komplette Farbgebung setzt sich aus dem Sortiment der Aqua Color-Palette zusammen. Eine erste Probelackierung hat am Rettungsboot stattgefunden. Hiervon hatte ich noch ein zusätzliches in petto und es bot sich somit als ideales Übungsgerät an. Zuerst wird das Modell gründlich gesäubert, dann mit Grundlack einmal und mehrschichtig mit den entsprechenden Farben behandelt. Je nach Bedarf und Beschaffenheit wird zwischendurch angeschliffen. Mit dem Resultat bin ich zufrieden. Es erfolgt noch eine Endlackierung mit mattem Klarlack, diese wird jedoch aus Gründen der Zeitersparnis mit der Sprühpistole aufgetragen, wenn mehrere Teile fertig lackiert sind.

Ein Gedanke zu „Farben und Lacke

  1. Hierzu möchte ich noch einen Grundierfüller empfehlen. Für die Grundierung verwende ich den „Filler“ von MOTIP aus dem Autozubehör.
    Dieser eignet sich bestens als Vorbehandlung zur eigentlich Lackierung. Der Vorteil in diesem Filler besteht darin, dass nach dem Auftrag kleinere Unebenheiten, Löcher oder minimale Schleifspuren in z.B. Spachtelmasse etc. aufgefüllt und verdeckt werden. Größere Unebenheiten etc. werden durch den grauen Farbton besser erkennbar.
    Allerdings gibt es den Füller meines wissens derzeit nur in Sprühdosen.

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