MS INSEL AMRUM 1:50

Die Bearbeitung des Rumpfes stellte sich etwas umfangreicher dar. Beim Tiefziehen des Rumpfes waren die eine oder andere Asymmetrie der beiden Hälften so stark, dass eine etwas größere Menge Glasfaserspachtel erforderlich war um die erforderliche Symmetrie zu erreichen.

Anschließend wurde der Rumpf mit Balserholz versteift. Um eine größere Auflagefläche für das Autodeck zu schaffen, wurde um die Rumpfkante Balserholz verklebt. Das Modell ist so geplant, dass das Autodeck jederzeit abnehmbar ist und eventuelle Nachrüstungen an dem Schiff zu ermöglichen. Für die nötige Abdichtung habe ich 1 mm Teichfolie auf die Auflagefläche geklebt. Damit wirklich kein Wasser während der Fahrt eindringen kann, ist geplant zwischen Autodeck und Rumpf Fotokleber aufzutragen, der sich jederzeit schnell wieder entfernen und erneuern lassen kann.

 

Anschließend habe ich mir eine Polystyrolplatte im Internet fräsen und liefern lassen. Das hatte den Vorteil, dass lediglich eine Bearbeitung der Kimmung nötig war und das Autodeck so schon auf Maß gewesen ist. Unter Deck wurden Schlagmuttern mit M4-Gewinde in die Träger eingelassen und mit Kunstharz vergossen. Diese sorgen für die feste Halterung des Autodecks.

Anschließend ging es an die Bearbeitung der Bordwände, dich nicht gerade sehr stabil sind. Zumindest wenn man die Backbordseite des Schiffes betrachtet. Die tragenden Elemente sind lediglich aus Ständerwerk. Allerdings gibt es an dieser Bordwand, neben den Schanzkleidstützen viele kleine Einzelteile, die das Schiff nachher in Details leben lassen (Tankentlüftungen, Schwanenhälse, Poller, Sicherungskeile usw.)

 

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